Brutto-Netto-Vergleich: Was nach Kosten und Steuern übrig bleibt
Rendite ist nicht gleich Rendite. Dieser Rechner zeigt, wie viel von deinem Endwert nach laufenden Kosten, Abgeltungsteuer und Inflation tatsächlich übrig bleibt.
So rechnet der Brutto-Netto-Vergleich
- Endwert ohne Kosten: Einmalanlage und monatliche Raten wachsen mit der angegebenen Rendite.
- Laufende Kosten: Die TER wird jedes Jahr von der Rendite abgezogen.
- Steuern beim Verkauf: Wir nehmen an, dass du am Ende alles auf einmal verkaufst. Steuerpflichtig ist der Gewinn, bei Aktien-ETFs nur 70 Prozent davon (Teilfreistellung), abzüglich deines freien Sparerpauschbetrags. Darauf fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an.
- Kaufkraft: Der Nettobetrag wird mit der angegebenen Inflation auf heutige Euro umgerechnet.
Vereinfachungen: Die jährliche Vorabpauschale bei thesaurierenden ETFs bleibt unberücksichtigt – sie verschiebt einen Teil der Steuer nach vorn, ändert die Summe aber kaum. Wer über viele Jahre verteilt verkauft, kann den Sparerpauschbetrag mehrfach nutzen und zahlt dann weniger Steuern.
Häufige Fragen
Warum zahle ich bei Aktien-ETFs weniger Steuern als bei Einzelaktien?
Weil bei Aktienfonds 30 Prozent der Erträge steuerfrei bleiben (Teilfreistellung). Die effektive Steuerlast sinkt dadurch auf rund 18,5 Prozent.
Warum ist die Kaufkraft so viel niedriger?
Inflation lässt Preise steigen. 100.000 Euro in 20 Jahren sind bei 2 Prozent Inflation nur so viel wert wie heute rund 67.300 Euro.
Modellrechnung mit gleichbleibenden Annahmen – keine Prognose und keine Anlageberatung. Die tatsächliche Entwicklung kann deutlich abweichen, auch Verluste sind möglich.