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Neobroker-Vergleich: Die vier wichtigsten Anbieter

Stand: 24. September 2026

Neobroker machen Investieren besonders günstig. Diese vier Anbieter sind in Deutschland am beliebtesten. Seit dem Verbot von Zahlungen für Orderweiterleitung (PFOF) im Juli 2026 haben einige ihre Preismodelle angepasst – hier siehst du den aktuellen Stand.

Die Konditionen im Vergleich

Neobroker im Vergleich
MerkmalTrade RepublicScalable Capitalfinanzen.net ZEROSMARTBROKER+
Depotgebühr0 €0 € (FREE) oder 4,99 € im Monat (PRIME+ Flatrate)0 €0 €
Ordergebühr1 € (Bestpreis-Ausführung), 2 € mit Wahl des HandelsplatzesEuropean Investor Exchange: 0,99 € (FREE), ab 250 € kostenlos (PRIME+); gettex und Xetra: 1,99 €0 € ab 500 € Ordervolumen, darunter 1 €gettex: 0 € ab 500 €, darunter 1 €; Xetra: 4 €
Sparplänekostenlos ab 1 €, sehr große Auswahl an ETFs und Aktienkostenlos ab 1 €, mehr als 2.500 ETFskostenlos ab 1 €, rund 1.900 ETF-Sparplänekostenlos ab 1 €, rund 2.100 ETF-Sparpläne
Handelsplätzeseit Juli 2026 rund 30 Börsen, u. a. Xetra, Nasdaq, EuronextEuropean Investor Exchange, gettex, Xetranur gettexalle deutschen Börsenplätze inklusive Xetra
Einlagensicherunggesetzlich bis 100.000 € (eigene deutsche Vollbank)Guthaben bei Partnerbanken, gesetzlich bis 100.000 € je Banküber die Baader Bank, gesetzlich bis 100.000 €gesetzlich bis 100.000 €
Steuernsteuereinfach – Abgeltungsteuer wird automatisch abgeführtsteuereinfachsteuereinfachsteuereinfach

Was hat sich durch das PFOF-Verbot geändert?

Bisher finanzierten sich viele Neobroker über Rückvergütungen der Handelsplätze (Payment for Order Flow, kurz PFOF). Seit Juli 2026 ist das in der EU verboten. Der befürchtete Gebührenschock blieb aus: Trade Republic führt Orders seitdem über ein eigenes Modell aus und hat dafür Zugang zu rund 30 Börsen eingeführt. Scalable Capital arbeitet schon länger mit der eigenen European Investor Exchange, hat aber die Gebühren für gettex und Xetra angehoben. ETF-Sparpläne bleiben bei allen vier Anbietern kostenlos.

Wie sicher ist mein Geld beim Neobroker?

Deine Wertpapiere sind Sondervermögen. Sie gehören dir und nicht dem Broker – auch bei einer Pleite. Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt. Alle vier Anbieter sind in Deutschland reguliert und führen die Steuern automatisch ab.

Die vier Neobroker im Detail

1Trade Republic

Einfacher und günstiger Neobroker mit Vollbanklizenz, kostenlosen Sparplänen und Girokonto – ideal für den Einstieg.

2Scalable Capital

Leistungsstarker Neobroker mit Gratis- und Flatrate-Modell, großer Sparplan-Auswahl und Zugang zu Xetra.

3finanzen.net ZERO

Broker ohne Ordergebühr ab 500 Euro und mit vielen kostenlosen Sparplänen – aber nur ein Handelsplatz.

4SMARTBROKER+

Günstiger Broker mit dem Handel an allen deutschen Börsenplätzen und kostenlosen ETF-Sparplänen.

Häufige Fragen

Was passiert mit meinen ETFs, wenn der Neobroker pleitegeht?

Wertpapiere im Depot sind Sondervermögen und fallen nicht in die Insolvenzmasse. Sie werden auf ein Depot bei einer anderen Bank übertragen. Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist bis 100.000 Euro über die Einlagensicherung geschützt.

Wie funktioniert ein Depotübertrag zu einem Neobroker?

Du beauftragst den Übertrag beim neuen Anbieter oder bei deiner alten Bank. Die Wertpapiere ziehen mit ihren Kaufkursen um, du musst nichts verkaufen. Innerhalb Deutschlands ist das meist kostenlos und dauert einige Tage bis wenige Wochen.

Brauche ich zusätzlich ein Girokonto?

Bei den meisten Neobrokern ja, denn du überweist dein Geld von deinem Girokonto auf das Verrechnungskonto des Brokers. Trade Republic bietet inzwischen selbst ein Girokonto mit Karte an.

Einfach starten mit Trade Republic

Kostenlose Sparpläne ab 1 Euro, 1 Euro pro Order und eine deutsche Vollbank mit Einlagensicherung – ein unkomplizierter Einstieg.

Zu Trade Republic

Stand: 24. September 2026. Konditionen ändern sich häufig – maßgeblich ist das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.